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Brillen für den Monitor

vom: 05.01.2012
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Für rund 21 Millionen Beschäftigte in Deutschland ist der Bildschirm das Zentrum ihres Arbeitsplatzes. Der ständige Blick auf den Monitor sowie die starre Haltung von Kopf und Rücken beim Sitzen sind eine große Herausforderung. Doch mit der Wahl der richtigen Sehhilfe – egal ob Brille oder Kontaktlinsen – ist Leistungsfähigkeit bei entspannter Arbeit kein Widerspruch.

Verschwommene Sicht oder Röhrenblick, schwankende Sehleistung und das unangenehme Gefühl ermüdeter Augen: Zahllose „Schreibtischtäter“ leiden am sogenannten „Office-Eye-Syndrom“. Der Grund ist häufig eine unzureichend angepasste Sehhilfe. Studien von Heidelberger und Frankfurter Arbeitsmedizinern zeigen: Nur ein Drittel aller Arbeitnehmer sieht in der Bildschirmdistanz mit beiden Augen exakt, bei 67 Prozent hingegen liegen Störungen vor. Der Sehabstand zwischen Augen und Bildschirm liegt zwischen 40 und 100 Zentimetern. „Fehlsichtige, die viele Stunden am Computer arbeiten, benötigen eine Sehhilfe, die für diese Anforderung konzipiert ist. Die klassische Lesebrille, aber auch Gleitsichtbrillen, die den Zwischenbereich nur in einem schmalen Teil korrigieren, stoßen da an ihre Grenzen,“ weiß Augenoptikermeister Jürgen Matthies.

Hier helfen Bildschirmarbeitsplatzbrillen, die mehrere Korrekturfunktionen vereinen. Wichtig ist allerdings die individuelle Anpassung, die Alter und Brillenstärke des Trägers, aber auch Anforderungen am jeweiligen Arbeitsplatz berücksichtigen.

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